[Intro]
Wieder spät dran
Augen rot, Herz kalt
Keiner hat gefragt
Doch die Tüte hält mich wach
[Verse 1]
Kleiner Junge unterm Hochhausdach
Mama müde, Papa meistens wach
Leere Teller, doch der Kopf war voll
Von Fragen, auf die keiner Antwort wollt
Schulweg grau, gleiche Jacke, gleicher Hass
Lehrer sagt, du wirst nie was
Freunde wechseln wie die Jahreszeit
Nur der Druck in meiner Brust bleibt
Erster Zug, irgendwo im Park
Alles schwer, plötzlich halb so hart
Lachen laut, doch ich wein im Kopf
Sag mir selbst, Bruder, bleib doch noch
[Chorus]
Grün im Regen, ich atme tief
Wenn alles brennt, was übrig blieb
Nur dieser Rauch, der mich noch hält
Zwischen Beton und meiner kleinen Welt
Grün im Regen, mein altes Pflaster
Heilt keine Wunden, macht sie nur blasser
Doch jedes Mal, wenn alles fällt
Gibt mir der Zug ein bisschen Welt
[Verse 2]
Alle reden nur von Ziel und Plan
Ich hab gelernt, wie man fällt und steht dann an
Therapieplätze immer ausgebucht
Meine Hilfe war 'n selbstgedrehter Zug
Nachtgespräche auf dem Balkon
Ich und mein Schatten, gleiche Mission
Weniger Schmerz, wenig Schlaf
Doch endlich wieder ein Gedanke, der mich mag
Bruder sagt, du kippst sonst um
Ich sag, ich weiß, doch bleib mal stumm
Weil ohne das wär ich längst fort
Liegt mein Herz wohl längst am andern Ort
[Chorus]
Grün im Regen, ich atme tief
Wenn alles brennt, was übrig blieb
Nur dieser Rauch, der mich noch hält
Zwischen Beton und meiner kleinen Welt
Grün im Regen, mein altes Pflaster
Heilt keine Wunden, macht sie nur blasser
Doch jedes Mal, wenn alles fällt
Gibt mir der Zug ein bisschen Welt
[Bridge]
Vielleicht zu viel, vielleicht mein Schild
Vielleicht zerstört, was mich grad stillt
Doch wenn der Sturm wieder lauter schreit
Leg ich den Kopf in den Dampf, hab kurz mehr Zeit
[Chorus]