(Intro: Eine sanfte Harfe beginnt, dann setzen weit entfernte, fast sphärische Stimmen ein, die wie ein warmer Windhauch klingen.)
Strophe 1
(Begleitung: Nur Streicher und eine akustische Gitarre)
Siehst du den Tau auf dem Blatt im Morgenrot?
Ein kleiner Käfer flieht vor der ersten Not.
Die Natur gibt alles, ohne je zu fragen,
sie lehrt uns, die Last der Welt gemeinsam zu tragen.
Ein Geben, ein Nehmen, ein ewiger Fluss,
besiegelt mit der Sonne ihrem Abendkuss.
Pre-Chorus
(Der Chor der Männer und Frauen setzt leise im Hintergrund ein – wie aus der Ferne)
Chor: (Sanftes Summen) Mmmh... Ahhh...
Doch wo viel Licht ist, da wächst auch die Nacht,
wir haben uns oft um das Vertrauen gebracht.
Chorus
(Das volle Orchester setzt ein: Große Trommeln, strahlende Violinen)
Chor (Männer & Frauen kraftvoll):
Wir singen für die Liebe, wir singen für das Licht,
doch verdeckt die Maske oft das wahre Gesicht!
Ein Herz voller Wahrheit, ein Wort wie ein Stein,
wir wollen verbunden, doch niemals allein sein.
Chor: (Im Hintergrund, Echo-Effekt) Niemals allein... niemals allein...
Strophe 2
(Die Musik wird etwas dunkler, Celli übernehmen die Führung)
Ein falscher Blick, ein Versprechen im Wind,
wie schnell wir vor lauter Gier doch furchtbar blind sind.
Betrug webt ein Netz aus seidener Pracht,
und Lügen zerstören, was die Liebe gemacht.
Doch schau in die Augen der Tiere im Wald,
da gibt es kein Falsch, da gibt es kein „Halt“.
Bridge
(Crescendo: Die Musik wird lauter, der Chor rückt näher)
Männerchor (tief): Die Erde bebt unter unserer Schuld.
Frauenchor (hoch): Der Himmel wartet mit unendlicher Geduld.
Zusammen:
Was du säst, das wirst du ernten am Ende der Zeit,
aus Fehlern wird Weisheit, aus Schmerz wird Geborgenheit!
Finale
(Maximale orchestrale Wucht – hymnisch und befreiend)
Chor: (Alle zusammen, laut und klar)
Öffnet die Herzen, lasst die Lügen nun geh'n!
In der Natur können wir die Wahrheit seh'n!
Ein Geben, ein Nehmen, ein Hand-in-Hand,
ein heiliges Band für dieses weite Land!
(Outro: Das Orchester zieht sich zurück. Man hört nur noch den fernen Chor, der ganz leise und friedlich verklingt.)
Chor (verhallend): Liebe... Wahrheit... Natur...