(Strophe 1)
Ich wach auf, wieder viel zu spät,
Gedanken kreisen, Herz ist schwer wie Blei.
Die Schatten tanzen auf meiner Wand,
und ich frag mich, wann ich endlich frei von ihr sei.
Jede Nacht ein Film in meinem Kopf,
ihr Lachen, ihr Blick, alles lebt in mir.
Ich schrei leise, keiner hört es laut,
denn was ich fühl, bleibt tief und unberührt hier.
(Pre-Chorus)
Und ich sag mir: “Bleib stark, das geht vorbei”,
doch mein Spiegel lügt mich an, Tag für Tag erneut.
(Chorus)
Zwischen gestern und morgen,
häng ich fest in der Zeit.
Will nach vorn, doch die Ketten
sind Erinnerungen weit.
Ich bau mir ’ne Welt aus Hoffnung und Staub,
doch wenn ich fall, steh ich trotzdem wieder auf.
(Strophe 2)
Ich hab zu oft getrunken, um nicht zu fühlen,
zu oft geraucht, um den Schmerz zu verstehn.
Doch jetzt weiß ich, das Loch in mir drin
kann ich nicht mit Rauch und Flaschen zudecken geh’n.
Ich bau grad was auf, für mich, für mein Morgen,
ein Server, ein Traum, vielleicht mein erster Sieg.
Doch manchmal wünsch ich mir nur ein Arm,
der mich hält und sagt: “Du schaffst das, vertrau auf dich.”
(Pre-Chorus)
Und ich sag mir: “Du bist mehr als dein Schmerz”,
doch die Stimme in mir flüstert: „Wer hört dich jetzt?“
(Chorus)
Zwischen gestern und morgen,
häng ich fest in der Zeit.
Will nach vorn, doch die Ketten
sind Erinnerungen weit.
Ich bau mir ’ne Welt aus Hoffnung und Staub,
doch wenn ich fall, steh ich trotzdem wieder auf.
(Bridge)
Ich war nie perfekt, doch ich hab’s versucht,
hab Fehler gemacht, doch hab nie aufgegeben.
Wenn du wüsstest, was in mir brennt,
würdest du sehn: Ich kämpfe ums Leben.
(Letzter Chorus – ruhig und hoffnungsvoll)
Zwischen gestern und morgen,
liegt mein Weg ganz allein.
Doch ich geh ihn in Schritten,
und keiner wird umsonst sein.
Ich bau mir ’ne Welt, nicht aus Lügen, aus Licht,
denn tief in mir weiß ich – ich verliere mich nicht.