Ich weiß ihr schaut mich an und seht nur Fehler
Aber ich seh euch und ihr wart nie da
Ihr nennt mich Enttäuschung…
Doch ich bin nur das Resultat von allem, was ihr nie gesagt habt.
Sie sagen: „Was ist nur aus dir geworden?“ – ich sag nix
Denn jede Antwort wär ein Spiegel und der spiegelt zu viel Dreck
Falsche Freunde taten so als wär’n sie Brüder Herz geteilt
Doch wenn du fällst ist keiner da der dich aufhebt oder bleibt
Ich war loyal bis zur Lüge doch bekam Verrat zurück
Und die die „Blut“ genannt wurden schauen mich heut an mit Blicken voll Glück
Weil ich gestolpert bin – weil ich den Dreck gefressen hab
Doch keiner fragt warum der Junge nachts mit Dämonen pennt im Grab
Ich bin das schwarze Schaf nie Teil vom weißen Traum
In der Familienchronik bin ich nur Staub unterm weißen Baum
Mama schaut mich an als wär ich ein Fremder mit Maske
Und ich frag mich War ich je mehr als nur ne Last in der Tasche
Ihr nennt mich Enttäuschung doch ich war nie geplant
Wie soll ich glänzen wenn mein Licht euch allen zu sehr schad
Keine Liebe, keine Wärme, nur der Blick auf mein Versagen
Doch ich trag den Schmerz wie’n Mantel – jeden Tag mit neuen Narben
Die Familie auf Bildern – doch ich bin da nie drauf
Weil ihr mich rau
sgeschnitten habt wie’n Tumor aus’m Bauch
Ihr wolltet den perfekten Sohn, doch ich bin nur ehrlich
Und ehrlich heißt in eurer Welt: gestört, gefährlich
Mama weint nicht mehr, sie schaut nur noch vorbei
So als wär ich nur ein Schatten, kein Teil von ihrem Sein
Sie nennt mich „nicht mehr mein Kind“, sagt, ich sei ihr fremd
Doch ich trag noch ihren Namen – wie’n Stein, der in mir brennt
Und Papa? Ach, der war eh nie wirklich da
Nur ne Stimme am Telefon, wenn er sagt: „Du machst Schande, klar?“
Doch ich hab nie gebettelt, nie geheult für ihr‘n Respekt
Ich hab gelernt, dass Liebe kein Versprechen ist – nur Effekt
Ich bin das schwarze Schaf, nie Teil vom weißen Traum
In der Familienchronik bin ich nur Staub unterm Baum
Mama schaut mich an, als wär ich ein Fremder mit Maske
Und ich frag mich: War ich je mehr als nur ne Last in der Tasche?
Ihr nennt mich Enttäuschung, doch ich war nie geplant
Wie soll ich glänzen, wenn mein Licht euch allen zu sehr schad’
Keine Liebe, keine Wärme, nur der Blick auf mein Versagen
Doch ich trag den Schmerz wie’n Mantel – jeden Tag, jede Narbe
Vielleicht wär ich gern gewesen, was ihr euch gewünscht habt
Doch ihr habt nie gefragt, wer ich wirklich war
Nur geurteilt, nur geschwiegen
Und aus Schweigen wird Wut – aus Wut wird Krieg
Ich lauf allein, Bruder – keine Schultern, kein Halt
Doch aus kaltem Boden wächst manchmal das, was am längsten knallt
Ich bin kein Fehler, ich bin nur echt in falscher Kulisse
Und selbst das schwa