Ständig nur hohle Worte, doch steckt die Wahrheit dahinter?
Die Gefühle sind vergleichbar mit dem grausamen Winter
In den kalten Herzen. Nur Gefühle können Schmerzen lindern.
Doch die Lebenssicht gleicht denen von naiven Kindern.
Man redet über große Taten, die man täglich vollbringt
Während jeder kleine Schritt schon ganz langsam abklingt.
Und die großen Helden von der Bildfläche verschwinden
Es sind lediglich Heuchler, die man heute besingt.
Ich würde so gern wieder echte Augenblicke spüren
Wahres Lachen, Warme Blicke kann man doch riskieren
Das Gesicht trägt dunkle Schatten, nur mit Zorn und Angst versehen
Es scheint, als könnt' ich meine Artgenossen nicht mehr verstehen.
Ich bin einer von ihnen, doch bin trotzdem wie ein Fremder.
Schau mir die Wolken an und träume von den schönsten Ländern
Und der Rest versäumt die Zeit und lebt nur für leere Worte
Während Lügen ertönen, sitz' ich vorm Nachrichtensender.
Ich würde so gerne die kalten Menschen ignorieren
Es zählt nicht das Probieren, Nur gewinnen. Nicht verlieren!
Wird es heutzutage schon als Straftat angesehen
Wenn die Menschen hinter ihren Lebensplänen stehen?
Sie wollen es erreichen, indem sie kämpfen bis zum Schluss
Niemals vom Weg abweichen, Sie haben das Herz benutzt
Denn die Liebe ist ein Zeichen. Wir sehen es als Verlust
Und die Heuchler vergleichen solch Ehrgeiz mit dem Todeskuss.
Menschen mit Gefühlen werden nur noch selten geschätzt
Doch es wurde bewiesen, dass der Glaube Berge versetzt.
Und so taten es große Persönlichkeiten jeden Tag
Martin Luther King und Mandela während ihrem Arrest.
Jeder große Berg, der sich vor den Träumen erhebt
Kann umschifft werden, auch wenn sich die Kompassnadel nicht mehr dreht
Aber es ist egal, ich halte an den Träumen fest.
Setz die Segel, Lös' die Anker, denn die Hoffnung stirbt zuletzt!
Ich lebe als Fremder in einer unbekannten Welt,
Wo tödliche Gier nach Geld Menschen am Leben hält
Wo alle meinen, die Wunder dieser Erde seien entdeckt
Glaubt man noch an Wunder? Sie sind tief in uns versteckt.
Wenn Abenteurer als Träumer angesehen werden,
Weil sie das Glück suchen und ihren Atemzug gefährden
So weiß ich, ich bin nicht allein mit wagemutigen Gedanken
Überquere die Gewässer, auch wenn die Brücken schwanken.
Denn was ist schon sicher bis auf einige Emotionen,
Die man oft nicht versteht, aber es wird sich lohnen
Wenn man sein Ziel vor Augen hat und sich an Wünsche bindet
Und auf dem langen Weg den Seelenverwandten findet.
Und bin ich fremd in einer Welt, wo Fühlen bedeutungslos ist
Spüre ich tausend Gedanken, die Atmosphäre ist trist
So schau ich hoch zu alten Sternen, dir mir genügend Mut schicken
Denn vielleicht kreuzen sich dort oben vertraute Blicke.
Ich bin fremd, doch werde von Träumern verstanden
In einer gefühllosen Welt, wo sich zwei Herzen fanden.