Strophe 1)
Die Straßen bröckeln, die Züge steh’n still,
die Kassen leer, doch die Debatten zu viel.
Sie streiten im Kreis, wir zahlen den Preis –
wer hört uns zu? Keiner weiß.
(Pre-Chorus)
Links oder rechts, kein Weg führt raus,
die Mitte zerfällt, und keiner baut’s auf.
Versprechen wie Sand, vertan und verweht,
die Zukunft verblasst im Politik-Labyrinth.
(Chorus)
Deutschland im Nebel, wer führt uns noch an?
Verlorene Träume, ein zerrissenes Land.
Die Uhr tickt laut, doch die Lösungen feh’n –
wann wacht ihr auf? Wann seh’n wir Licht?
(Strophe 2)
Die Fabriken schließen, die Mieten explodier’n,
die Angst wächst laut, doch sie red’n von Visionen.
Migration, Krieg – alles nur Wahlkampf-Gift,
doch wer heilt die Wunden? Wer nimmt uns mit?
(Bridge)
Ihr sagt „Wir schaff’n das“, doch wir seh’n nur den Fall,
die Jugend schreit auf, doch hört’s einer mal?
Kein Held in Sicht, kein Plan, kein Mut –
nur leere Stühle und kalte Wut