Hinter den Türen von 51
Strophe 1
Wir rennen seit Stunden, kein Ende in Sicht,
zu wenig Kolleg’n, doch zu viele Pflicht.
Der Pieper, das Klingeln – es reißt uns entzwei,
wir teilen uns Kräfte, doch selten reicht’s dabei.
Refrain
Hinter den Türen von 51,
tragen wir Sorgen, Gesichter im Licht.
Zu müde zum Weinen, zu stark für den Bruch,
doch wir bleiben, wir halten – wir geben genug.
Strophe 2
Wir sitzen am Bett, auch wenn Zeit nicht bleibt,
der Blick einer Hand, der Moment, der uns treibt.
Wir hören die Fragen, wir tragen die Angst,
auch wenn du nicht siehst, wie wir innerlich schwankst.
Refrain
Hinter den Türen von 51,
tragen wir Sorgen, Gesichter im Licht.
Zu müde zum Weinen, zu stark für den Bruch,
doch wir bleiben, wir halten – wir geben genug.
Bridge
Manchmal zu wenig Schlaf, manchmal kein Halt,
wir lächeln nach außen, im Innern wird’s kalt.
Doch wenn ihr uns braucht, dann vergessen wir Schmerz,
denn Pflege heißt geben – mit blutigem Herz.
Schlussrefrain
Hinter den Türen von 51,
lebt mehr als nur Krankheit, da lebt auch ein Blick.
Der sagt uns: „Danke, dass ihr hier seid,
trotz aller Last, trotz Unendlichkeit.“