

Prompt / Lyrics
Strophe 1 Ich steh auf, ohne Grund, ohne Ziel Der Spiegel fragt mich leise, wer ich bin Hab gelernt, wie man atmet, wie man lügt Und wie man so tut, als wär da noch Gefühl Die Tage zieh’n vorbei wie Rauch im Raum Ich red viel, doch sag dabei nichts Alle sagen: „Du hast doch alles“ Warum fühlt es sich an wie nichts? Pre-Hook Ich trag mein Leben wie ein fremdes Kleid Passt mir nicht, aber hält mich warm Hab zu oft gehört, es wird schon Zeit Doch Zeit hat mich nur leer gemacht Hook Ich hab mir das Herz nicht gebrochen Ich hab aufgehört, es zu benutzen Hab zu viel gefühlt, bis gar nichts blieb Jetzt hoff ich, dass der Schmerz mich wieder findet Wenn Leere lauter schreit als jedes Leid Dann weißt du nicht mal mehr, warum du bleibst Strophe 2 Ich lach auf Fotos, weil man das so macht Schreib „mir geht’s gut“, aus Reflex Jede Nacht derselbe Gedanke: Wie lang hält man sich selbst noch aus? Ich hör Stimmen, die sagen: „Reiß dich zusammen“ Doch keiner hört, wie still ich fall Ich wär gern kaputt, nicht unsichtbar Wär gern irgendwas – nur nicht egal Pre-Hook Ich hab gelernt, mich klein zu machen Damit keiner meine Risse sieht Doch je tiefer ich mich selbst vergrab Desto weniger von mir blieb Hook Ich hab mir das Herz nicht gebrochen Ich hab aufgehört, es zu benutzen Hab zu viel gefühlt, bis gar nichts blieb Jetzt hoff ich, dass der Schmerz mich wieder findet Wenn Leere lauter schreit als jedes Leid Dann weißt du nicht mal mehr, warum du bleibst Bridge Vielleicht bin ich nicht verloren Vielleicht hab ich mich nur zu gut geschützt Hab Mauern gebaut aus Schweigen Bis selbst mein Name nichts mehr ist Wenn das hier mein Hilfeschrei ist Dann hör ihn, auch wenn er leise klingt Ich will nicht gerettet werden Ich will nur wissen, dass noch etwas in mir schlägt Letzter Hook (ruhiger → groß) Ich hab mir das Herz nicht gebrochen Ich hab aufgehört, es zu benutzen Doch irgendwo unter all dem Staub Schlägt noch ein Rest von mir, der blutet Und wenn Schmerz der Preis fürs Leben ist Dann zahl ich ihn – Hauptsache, ich fühl wieder was
Tags
Indie Dark, Male, tiefe pulsierende Drums, düstere Gitarre und Piano, ruhige Strophen, explodierender Refrain
3:29
No
1/19/2026