Schritt.
Tritt.
Schritt.
Tritt.
Schlamm im Bein.
Asche im Mund.
Schwarzer Himmel.
Toter Grund.
Kein Gesicht.
Kein Name.
Kein Zuhause.
Nur der Marsch.
Nur der Krieg.
Nur der Tod.
Vorwärts!
Immer vorwärts!
Masken atmen kalten Rauch,
Leben brennt im Lungenbauch.
Stahl im Herz.
Erde im Grab.
Wir marschieren.
Tag und Nacht.
KEIN RÜCKZUG!
—Vorwärts!
KEIN ZWEIFEL!
—Vorwärts!
KEINE ANGST!
—Vorwärts!
Denn wir—
sind schon tot.
Schritt.
Tritt.
Schritt.
Tritt.
Granaten singen in der Nacht,
Feuer fällt mit voller Macht.
Knochen brechen.
Fleisch zerreißt.
Krieg bleibt.
Krieg frisst.
Schaufel gräbt im kalten Dreck,
Bruder fällt und bleibt im Eck.
Kein Gebet.
Kein Geschrei.
Nur Gehorsam.
Nur dabei.
MARSCH!
Durch Draht!
Durch Blut!
Durch Feuer in der Glut!
MARSCH!
Durch Schmerz!
Durch Leid!
Bis in die Ewigkeit!
Bajonette im Morgenrot,
Augen leer und Atem tot.
Sturm beginnt mit kaltem Blick—
und keiner kommt zurück.
FÜR DEN IMPERATOR!
Nicht geschrien—
akzeptiert.
Zehntausend fallen—
wir marschieren.
Hunderttausend sterben—
wir marschieren.
Wenn die Welt uns alle fordert—
wir marschieren.
Schritt.
Tritt.
Schritt.
Tritt.
Artillerie wie Orgelklang,
Eisen singt den Totengesang.
Kathedralen aus Rauch und Staub,
Himmel schwarz und Erde taub.
KEIN RÜCKZUG!
KEIN ZWEIFEL!
KEINE ANGST!
KRIEG!
Im Schlamm geboren.
Im Feuer getauft.
Im Tod vollendet.
Schritt.
Tritt.
Schritt.
Tritt.
Bis das Fleisch zerbricht—
wir marschieren.
Bis das Herz verstummt—
wir marschieren.
Bis nichts mehr bleibt—
wir marschieren.
KRIEG KENNT KEIN ENDE.
KRIEG KENNT KEIN ERBARMEN.
KRIEG KENNT NUR—
MARSCH.
Schritt.
Tritt.
Schritt.
Tritt.
Wir sind Krieg.
Wir sind Staub.
Wir sind schon tot.
Und trotzdem—
Vorwärts.