

Prompt / Lyrics
Ich steh zwischen Kisten, Staub und Zeit, was wir waren liegt hier, bereit zum Geleit. Fotos im Karton, ein kaputtes „Wir“, und jedes Teil fragt leise: Bleibst du hier? Ich sag mir selbst: Lass es ohne dich, doch mein Herz widerspricht, jedes Mal, wenn ich’s versprich. Was wir nicht mehr brauchen, trag ich raus vor die Tür, Sperrmüll der Erinnerung – und doch tut er noch weh in mir. ⸻ Refrain Ich muss alleine weitergeh’n, auch wenn mein Schritt noch zittert. Ich muss stark sein ohne dich, auch wenn mein Mut grad flimmert. Ich blick gern zurück, weil dort Wärme war, doch nach vorn zu seh’n macht mir Angst, so klar. Trotzdem geh ich los, Schritt für Schritt, denn stehenbleiben heilt nichts – auch nicht mit dir. ⸻ Strophe 2 Ich sortier die Tage, so gut ich kann, lern wieder, wer ich ohne dich bin, Mann. Der Spiegel fragt nicht, er zeigt nur still, dass Stärke nicht schreit, sondern bleiben will. Ich räum auf in mir, wie im Zimmer zuvor, nicht alles ist Müll, manches bleibt, geht nicht verloren. Ein Lachen, ein Satz, ein alter Plan – ich nehm mit, was mich trägt, auch wenn’s weh tun kann. ⸻ Refrain Ich muss alleine weitergeh’n, auch ohne deinen Blick im Raum. Ich muss stark sein ohne dich, auch wenn mir fehlt, was ich vertrau’. Ich blick gern zurück, weil dort Wahrheit war, doch die Zukunft ist dunkel und macht mir Angst, na klar. Trotzdem geh ich los, Schritt für Schritt, denn Leben wartet nicht, bis mein Herz wieder sitzt. ⸻ Bridge Vielleicht ist Mut nicht, keine Angst zu spür’n, sondern sie mitzunehmen und trotzdem zu geh’n. Vielleicht heißt Abschied nicht, dass Liebe stirbt, sondern dass sie leiser wird und anders führt. ⸻ Strophe 3 Ich sag mir: Du schaffst das, auch wenn’s brennt, auch wenn jeder Tag sich nach Abschied nennt. Ich lass los, was mich hält, nicht was mich macht, und bau mir ein Morgen aus der heutigen Nacht. Ohne dich – ja, das klingt so hart, doch ich lern grad, dass mein Herz auch alleine schlägt, zart. Nicht vergessen, nicht verleugnen, nur versteh’n: Man kann lieben und trotzdem weitergeh’n. Am Ende bleibt die Wohnung still, kein Streit mehr, kein Wir, kein Vielleicht. Nur Schritte, die ich leiser setze, als könnte ich dich sonst noch wecken – obwohl du längst nicht mehr da bist. Ich sitz im Dunkeln mit dem, was ich nicht mehr ändern kann, und merke: Manche Liebe endet nicht laut, sie hört einfach auf, beantwortet zu werden. ⸻ Epilog – Strophe 2 Wenn ich eines Tages zurückblicke, wird es weniger wehtun, sagt man mir. Doch heute fühlt sich Erinnerung an wie ein Abschied, der nie fertig wird. Ich geh weiter, ja – aber ein Teil von mir bleibt hier, bei dir, bei uns, bei dem Leben, das wir nicht zu Ende leben durften Und wenn irgendwann niemand mehr fragt, warum ich manchmal still werde, dann liegt die Antwort in einem Namen, den ich nicht mehr ausspreche. Ich hab dich nicht verloren, ich hab dich überlebt – und das ist manchmal das Schwerste von allem. ⸻ Wenn du danach einfach nur still sein willst,
Tags
pop, j-pop, math rock, experimental, trap, classical piano, emo
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1/29/2026