Strophe 1
Der Doc steht da im weißen Kittel,
grinst wie’n Kater nach der Nacht,
sagt: „Gerda, heute brauch ich keinen Bohrer,
ich hab da was viel Feineres mitgebracht.“
Er klimpert mit den Instrumenten,
doch schaut mir frech ins Gesicht,
sagt: „Deine Lücke sieht nach Sehnsucht aus –
und ich, ich schließ sie lieber bei dir, nicht im Licht.“
Pre-Refrain
Ich sag: „Herr Doktor, Sie sind ja verrückt!“
Er zwinkert nur: „Nenn mich geschickt.“
Refrain
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Nicht mit’m Bohrer, Baby, nicht in deinem Mund,
komm lieber zu mir, ich mach dich wieder rund.
Nicht mit’m Bohrer, Baby, das wär ja zu brav –
die beste Füllung kriegt man da, wo man sie gern haben darf!
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Strophe 2
Die Praxis riecht nach Minze und Sünde,
sein Blick klebt wie Kaugummi,
er sagt: „Gerda, deine Zahnlücke
ist mir heute völlig schnuppe – ich will dich.“
Er legt den Spiegel beiseite,
kommt viel zu nah an mich ran,
und flüstert: „Ich behandel lieber Stellen,
die kein Röntgen sehen kann.“
Pre-Refrain
Ich lach und sag: „Sie sind ja gemein.“
Er sagt: „Nur ehrlich – und ziemlich fein.“
Refrain
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Nicht mit’m Bohrer, Baby, nicht im Behandlungsstuhl,
komm näher ran, ich spiel hier nicht nach Schulbuch-Regel, du.
Nicht mit’m Bohrer, Baby, lass das Werkzeug stehn –
die heißesten Füllungen kann man nur mit Gefühl vergeb’n!
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Bridge
Die Sprechstundenhilfe klopft ganz sacht,
doch wir sind längst im andern Takt.
Der Doc sagt: „Psst, ich bin gleich soweit –
hier läuft gerade eine Sonder-Zärtlichkeit.“
Letzter Refrain (zum Mitsingen, schön einfach)
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Nicht mit’m Bohrer – oh nein nein nein!
Lieber bei mir – das muss so sein!
Nicht mit’m Bohrer – hey hey hey!
Die Füllung kommt heut ganz woanders hin, olé!
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