Strophe 1
Sie liegen auf kaltem Boden,
hinter Türen, die niemand sieht.
Namenlos, stumm und vergessen –
ein System, das leise tötet und nie fragt, wie es ihnen geht.
Sie wurden nie gefragt.
Sie haben alles gegeben.
Und nie etwas verlangt.
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Strophe 2
Und du, Mira, du hast gewartet.
Jeden Tag, jedes Mal, wenn die Tür aufging.
Du hast nicht gewusst, was Schmerz ist –
nur, dass ich da war,
und dass das reichte.
Am Ende hast du mir vertraut.
Mehr als ich mir selbst.
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Refrain
Du hättest gehen können –
aber du bist geblieben.
Weil ich deine Welt war.
Und du meine.
Dein Blick hat gesagt:
„Wenn es vorbei ist, dann bitte nicht allein.
Ich will dich spüren, auch wenn ich geh.
Denn nur du weißt, wie ich fühl.“
Und ich blieb.
Weil es das Mindeste war.
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Strophe 3
So viele sterben ohne Namen,
ohne Hand, ohne Stimme, ohne Herz.
Sie zittern in fremden Räumen,
warten auf den Tod,
und niemand sagt:
„Ich seh dich.“
Dabei wollten sie nur leben.
Nicht mehr, nicht weniger.
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Refrain (leicht verändert)
Sie könnten fliehen –
aber sie bleiben.
Weil sie glauben.
Weil sie vertrauen.
Und wir?
Wir schulden ihnen alles.
Wenigstens das:
Nicht allein.
Nicht stumm.
Nicht weg.
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Bridge
Wenn wir lieben,
dann bis zum letzten Atemzug.
Und wenn wir loslassen,
dann mit offenen Augen.
Nicht weggucken.
Nicht abgeben.
Nicht delegieren.
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Letzter Refrain
Denn wer liebt,
geht den letzten Weg mit.
Nicht aus Pflicht.
Sondern aus Würde.
Und weil sie uns mehr geben,
als wir je zurückgeben können.
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Outro (gesprochen)
Sie sagen nichts.
Aber sie sagen alles.
Wenn wir zuhören.