[Intro]
[Ein schweres, tief gestimmtes Riff setzt ein. Der Bass dröhnt verzerrt im Hintergrund. Kurze Rückkopplung, dann ein wuchtiger Drum-Schlag.]
Strophe 1
[Gesang: Extrem rauchig, tief, wie nach einer langen Nacht]
Wir teilten das Blut und den Dreck auf dem Knie,
Kein Netz und kein WLAN, nur pure Energie.
Wir bauten uns Reiche im Wald hinterm Haus,
Und holten aus jedem Moment alles raus.
Heut’ starrt ihr auf Bildschirme, sucht nach dem Sinn,
In Welten aus Glas – ohne Leben darin.
Wir hatten kein Image, wir hatten nur uns,
Heute ist Freundschaft nur digitale Kunst.
Pre-Chorus
[Gesang: Aggressiver, gepresst, steigert sich ins Schreien]
Die Zeit hat die Unschuld bei lebendigem Leib verbrannt,
Vom Kindsein zum Sklaven, mit dem Handy in der Hand.
Wir jagen nach Klicks, während die Seele erfriert,
Im Fortschritt die Menschlichkeit eiskalt verliert.
Chorus [Hook]
[Gesang: Mächtig, hymnisch, sehr viel Bass in der Stimme]
Wo ist die Faust, die für uns alles hielt?
Heute sind wir nur Pixel, vom Alltag bespielt.
Drei Leben, drei Welten, im Netz nur ein Schein,
Wir wollten doch Brüder, nicht Fremde hier sein.
Das Gestern erstickt im digitalen Dreck,
Wir rennen nach vorne – und laufen uns weg.
Strophe 2
[Gesang: Rau, mit viel Druck, fast gesprochene Wut]
Jetzt fressen uns Steuern und Schichtdienst und Pflicht,
Das blaue Licht spiegelt sich im müden Gesicht.
Die Kinder werden groß, sehen uns kaum noch an,
Weil Papa nur noch am Rechner funktionieren kann.
Früher war alles besser? Verdammt noch mal, ja!
Denn da war ein Wort noch ein Wort – und wir waren uns nah.
Kein Filter, kein Status, kein künstlicher Neid,
Nur drei junge Wölfe in 'ner glorreichen Zeit.
Bridge
[Gesang: Tiefer, kehliger Growl, schleppendes Tempo]
Offline... war die Freiheit noch echt.
Online... sind wir alle nur Knecht.
Zerreißt die Verträge, werft die Handys ins Feuer,
Das Leben von damals... war uns heilig und teuer!
[Gitarrensolo: Aggressiv, schreiend, unterlegt mit massiven Double-Bass-Drums]
Chorus [Hook]
[Gesang: Maximale Lautstärke, voller Energie]
Wo ist die Faust, die für uns alles hielt?
Heute sind wir nur Pixel, vom Alltag bespielt.
Drei Leben, drei Welten, im Netz nur ein Schein,
Wir wollten doch Brüder, nicht Fremde hier sein.
Das Gestern erstickt im digitalen Dreck,
Wir rennen nach vorne – und laufen uns weg.
Outro
[Gesang: Wieder ganz tief und leise, der Bass vibriert]
Wir sind nur noch Schatten... in 'ner Welt aus Glas.
Früher war’n wir Brüder. Heute... war’s das.
[Das Riff bricht abrupt ab. Nur ein tiefes Brummen des Bassverstärkers bleibt für drei Sekunden stehen.]