Strophe 1
Geh nicht einfach fort,
ohne dich noch einmal umzudrehen,
ich steh hier im Regen unserer Fehler
und kann mich selbst nicht mehr verstehen.
Ich weiß, ich hab so viel verschwiegen,
aus Angst, dich zu verlieren,
doch jede Lüge war nur Panik,
dich irgendwann nicht mehr zu spüren.
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Refrain
Geh nicht einfach fort,
lass mich nicht hier allein.
Auch wenn ich vieles falsch gemacht hab,
mein Herz war immer dein.
Sieh nicht nur die Schatten,
sieh auch, wie ich zerbrech.
Ich hatte Angst, dich zu verlieren –
und hab dich dadurch weggedrängt.
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Strophe 2
Ich wollte stark für dich erscheinen,
keine Schwäche zeigen, kein Zittern im Blick.
Doch hinter all den kleinen Lügen
stand nur die Furcht vor dem Abschied zurück.
Ich hab geglaubt, ich schütze uns beide,
wenn ich Probleme leiser mach.
Doch Schweigen baut keine Brücken,
es reißt sie Stück für Stück entzwei.
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Refrain
Geh nicht einfach fort,
auch wenn du wütend bist.
Ich weiß, Vertrauen bricht so leise,
bis man es ganz vermisst.
Ich wollte dich nie verletzen,
nie dein Herz entzwei’n.
Ich hatte nur solche Angst,
eines Tages ohne dich zu sein.
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Bridge
Wenn Liebe manchmal nicht genügt,
und Wahrheit zu spät kommt,
dann bleibt nur ein Mensch,
der dich trotzdem noch liebt –
auch wenn du längst schon gehst.
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Letzter Refrain (leiser, gebrochen)
Geh nicht einfach fort,
doch wenn du gehen musst,
dann nimm zumindest mit dir
mein ehrliches Bedauern und meinen Verlust.
Ich hab dich nie betrogen im Herzen,
nur mich selbst belogen aus Angst.
Und jetzt steh ich hier ohne Worte –
und hoffe, du gehst nicht ganz
Strophe 3
Ich seh noch deine Schritte
im Flur vor unserer Tür,
als wär die Zeit stehen geblieben
und flüstert leise nur von dir.
Die Bilder an der Wand sie fragen,
warum ich dich nicht halten konnt’,
warum ich aus so großer Liebe
doch so viel Angst gesponnen hab.
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Strophe 4
Vielleicht war ich zu schwach im Reden,
zu stolz, um wirklich ehrlich zu sein,
hab meine Zweifel tief vergraben
und ließ dich damit ganz allein.
Und jetzt steh ich vor den Trümmern
aus dem, was einmal Heimat war,
mit leeren Händen, voller Sehnsucht –
und du bist plötzlich nicht mehr da.
Geh nicht einfach fort,
doch wenn du gehen musst,
dann nimm zumindest mit dir
mein ehrliches Bedauern und meinen Verlust.
Ich hab dich nie betrogen im Herzen,
nur mich selbst belogen aus Angst.
Und jetzt steh ich hier ohne Worte –
und hoffe, du gehst nicht ganz.