Prompt / Lyrics
[Intro] Ewige Flamme, Schatten der Vergangenheit, Oder Sturm im Herz, der niemals vergeht. Das Eisen schreit, das Fleisch nachgibt, Wo nur der Tod die Ernte liebt. [Verse] Septembermorgen, der Himmel wie Blei, Ein Pfiff zerreißt die Stille, das Leben ist vorbei. Stiefel im Schlamm, das Bajonett glänzt kalt, In den Wäldern Polens verhallt die Gestalt. Hans war der Erste, ein Splitter im Kopf, Sein Lachen erstickt wie ein brennender Docht. Das Blut spritzt warm auf mein junges Gesicht, Ein Soldat der Wehrmacht kennt keine Tränenpflicht. [Verse] Wir krochen durch Gräben, von Ratten zerfressen, Haben den Namen der Freiheit vergessen. Kameraden im Feuer, ein brennender Leib, Was bleibt ist die Asche, kein Gruß an das Weib. Die Erde ist hungrig, sie trinkt unser Mark, Jeder Schritt nach vorne führt tiefer ins Grab. Ich sah ihre Augen, so leer und so weit, Verloren im Wahnsinn der Ewigkeit. [Pre-Chorus] Ehre im Schmerz, in der Dunkelheit verloren, Sein Mut wie ein Fels, durch Narben erkoren. Der Stahl frisst die Seele, das Licht wird zu Ruß, Ein letzter, verzweifelter, blutiger Gruß. [Chorus] Halt durch, du Kämpfer, deine Seele ist stark! Für das Schicksal, bis zum letzten Tag! Schreie im Dunkeln, dein Opfer so groß, Der Schatten des Krieges lässt dich niemals los! Blut an den Händen, Eisen im Geist, Ein Erbe, das uns in die Abgründe reißt! [Verse] Granaten wie Donner, die Erde sie bebt, Es gibt keinen Gott, der den Gefallenen vergibt. Dort lag Friedrich, der Bauch aufgerissen, In seinen Gedärmen das Leben zerschlissen. Er rief nach der Mutter, ein winselnder Ton, Vom stolzen Soldaten blieb nur Hohn. Ich hielt seine Hand, bis sie steif wurde und kalt, In dieser Hölle wird niemand mehr alt. [Verse] Der Geruch von Verwesung, süßlich und schwer, Ich kenne mein eigenes Spiegelbild nicht mehr. Wir sind nur Nummern auf Blech und auf Stahl, Ein endloses Schlachten, die ultimative Qual. Das Klirren der Ketten, das Dröhnen der Panzer, Wir tanzen den blutigen, tödlichen Walzer. Kameradschaft heißt hier: Wer stirbt als Nächst'? Wenn das Eisen dein Fleisch wie Papier zerfetzt. [Bridge] Kinderlieder singen leise im Wind, Ein halbes Leben, vom Krieg zerrissen. Eins, zwei, drei .... – wer ist dabei? Doch in der Seele, ein unsterbliches Lied, Krieger im Herzen, gegen das Vergessen. Das Fleisch ist schwach, doch der Stahl ist treu, Jeder Morgen bringt das Sterben neu. Brutale Stille nach dem großen Knall, Wir sind der Staub beim Weltenfall. [Verse] Nacht-Regen wäscht nicht die Sünden fort, An diesem gottverlassenen, sterbenden Ort. Neunzehnhundertneununddreißig – der Anfang vom Ende, Blut klebt für immer an unserer Hände. Die Augen der Toten, sie starren mich an, Fragen mich leise: "Bist du noch ein Mann?" Oder nur eine Hülle, ein Werkzeug der Schlacht, Verloren im Schlund einer endlosen Nacht. [Chorus] Halt durch, du Kämpfer, deine Seele ist stark! Für das Schicksal, bis zum letzten Tag! Schreie im Dunkeln, dein Opfer so groß, Der Schatten des Krieges lässt dich niemals los! Blut an den Händen, Eisen im Geist, Ein Erbe, das uns in die Abgründe reißt! [Outro] Das Echo verhallt, doch die Taten bleiben, Ein Leben für Ehre, trotz all dem Leiden. Soldat im Schatten, treu bis zum Tod, Sein Vermächtnis, das niemals vergeht, in Blut und Wort. Das Blut versiegt... Die Stille siegt... Nichts bleibt.
Tags
Düsterer Orgel-Sound, Kinderchor, schwere Bässe, emotional ergreifend, tiefgründig, rap, male
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No
3/4/2026